Recruiting ist Teamsport.

Wie HR Führungskräfte fit fürs Recruiting macht

Die Stelle bleibt offen. Und alle schauen auf HR.

Dabei liegt der Hebel oft woanders. Der Fachbereich braucht zwei Wochen für ein Feedback, und der Kandidat hat längst woanders zugesagt. Im Interview geht es um alles Mögliche, nur nicht um die Aufgabe. Nach dem Zweitgespräch weiß keiner so recht, was es eigentlich klären sollte. Die Entscheidung fällt aus dem Bauch, und drei Monate später ist der Neue wieder weg.


Dafür kann die Führungskraft wenig. Sie ist Ingenieur, Werkleiter oder Vertriebschefin, nicht Recruiterin. Sie tut, was sie kann. Es hat ihr nur nie jemand gezeigt, wie es besser geht.

Und genau das ist der heikle Teil

Zeigen ist nicht so einfach. Wer dem Abteilungsleiter sagt, dass seine Interviews nichts bringen, bekommt beim nächsten Mal gar kein Feedback mehr. In diesem Training geht es deshalb auch darum, wie Sie Führungskräfte mitnehmen, ohne sie vorzuführen.

Was Sie danach können

  • Ein Verfahren mit klaren Entscheidungspunkten aufsetzen: Vorauswahl, Erstgespräch, Zweitgespräch, bei Bedarf Diagnostik. An jedem Punkt steht fest, was jemand mitbringen muss, um weiterzukommen. Dann wird nicht mehr diskutiert, sondern geprüft.
  • Mit der Führungskraft ein Kompetenzprofil erarbeiten, statt eine Wunschliste abzunehmen.
  • Fragen stellen, die tragen, und die Motive eines Kandidaten verstehen. Und beides so vermitteln, dass Ihre Führungskräfte es selbst ausprobieren wollen.
  • Führungskräfte nebenbei coachen, in kleinen Schritten im laufenden Verfahren, ohne Seminar und ohne erhobenen Zeigefinger.
  • Mit wenigen Kennzahlen gemeinsam steuern: Sie sehen, wo es im Verfahren hakt, und können es zusammen mit dem Fachbereich lösen.

Was danach anders ist

Alle im Verfahren wissen, worauf sie achten und wann jemand weiterkommt. Sie sitzen nicht mehr als Dienstleister am Tisch, sondern als Beraterin oder Berater. Ihre Führungskräfte kennen ihre Rolle und füllen sie aus.



Und wenn eine Stelle doch einmal offen bleibt, finden Sie gemeinsam einen Weg.

So läuft’s

Ein Tag, viel Ausprobieren.


  • Vormittags: Haltung, ein Recruitingverfahren mit Entscheidungspunkten und das Kompetenzprofil, geschärft mit dem Kompetenzpoker an einer echten Rolle.


  • Nachmittags: Motive und Fragetechnik, jeweils als Methode, die Sie direkt mit Ihren Führungskräften einsetzen. Zum Schluss: Welche Methode passt zu welcher Führungskraft, und wie steuern Sie mit Kennzahlen?


Sie nehmen das Kartenset „Gut nachgefragt“ und das Kompetenzpoker mit.

Für wen

Recruiter und HR-Verantwortliche aus Unternehmen mit 50 bis 1.000 Mitarbeitenden, die ihre Führungskräfte besser ins Recruiting einbinden wollen.



Auch für Geschäftsführer, die selbst einstellen und ihr Verfahren auf solide Füße stellen wollen.

Termin & Kosten

Donnerstag, 4. Februar 2027, 9 bis 17 Uhr, vor Ort in Vechta.


690 € netto pro Person, inklusive Handout, Kartenset „Gut nachgefragt“ und Kompetenzpoker.

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Über mich – und warum ich weiß, wovon ich rede

Ich bin seit über 25 Jahren im Recruiting unterwegs – als Personaler, Berater, Trainer und Fachbuchautor. Im Artikel "Neuer Kollege gesucht" im Personalmagazin beschreibe ich, wie ich bei der Haufe Group die Zusammenarbeit mit Hiring Managern neu gedacht und erfolgreich verändert habe.


Im Workshop teile ich, was funktioniert – und was Sie sich sparen können. Offen, praxisnah und mit gesundem Menschenverstand. Noch mehr Eindrücke gibts im Podcast von Henrik Zaborowski, wo ich zu Gast war.

hier gehts zur Podcastfolge

Mehr zu Recruiting und Personalauswahl

Kompetenzpoker

"Perfect Recruiting"

Spielerisch ein Kompetenzprofil erstellen und den Blick für die richtigen Kandidaten schärfen.

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Kartendeck

"Gut nachgefragt"

Lernt eure Kandidaten richtig kennen. Verbessert eure Fragetechnik.

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Buch

"Agile Recruiting - Hiring in a Complex and Uncertain World"
Erschienen auf Deutsch und auf Englisch.

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